HELFEN

Wendy

Blieben wir eine ganze Weile davon verschont Abschied nehmen zu müßen, war es jetzt wiedermal soweit, unsere kleine Omi Wendy hat sich auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht.

Ende Februar schaute mich dieses entzückende Gesichtchen mit den großen Knopfaugen an und im April kam das 13jährige Omili zu uns, nachdem das tapfere Mädchen in Bulgarien noch eine Herzwurmbehandlung gut überstanden hat, und stiefelte selbstbewußt auf den Hof, und kam auf Anhieb super klar mit unserem tollen Rudel.

Mit ihren 13, fast 14 Jahren war klar, daß sie keine Jahre mehr vor sich hat, aber wir sind glücklich, daß wir ihr noch einen wunderschönen Sommer mit vielen Erlebnissen, Bekanntschaften, Spaziergängen und Badeausflügen ermöglichen konnten, während sie ohne die Schäferhundestation in die Tötung gekommen wäre.

Am Wochenende fing sie plötzlich an erschreckend abzubauen, kam alleine nicht mehr hoch, hatte hohes Fieber, lag nur noch regungslos da, und trotz intensiver medizinischer Betreuung verschlechterte sich ihr Zustand immer mehr, und nach einer letzten behüteten Nacht bei Elke, blieb uns nur übrig Abschied zu nehmen, denn wir wollten ihr unnötiges Leiden ersparen, wir haben es zumindest geschafft, ihr die letzten 8 Monate ihres Lebens ein besseres Leben zu schenken, wie sie es wahrscheinlich jemals vorher hatte.

R.I.P. kleine Wendy, deine goldige Persönlichkeit hat uns alle verzaubert und wer dich kennen gelernt hat, wird dich nie vergessen, machs gut kleine Maus!!

Tommy sucht ein ruhiges Zuhause

Unser ehemaliger Schützling Tommy (Tomaz) braucht unsere Hilfe!

Der bildhübsche und sensible Tommy sucht ein neues “Für-immer-Zuhause”

Herkunft: Bosnien

Geschlecht: Rüde

Kastriert: ja

Geboren: 01.01.2018

Tommy kam Ende 2021 aus Bosnien auf die Schäferhundestation.

Kurz darauf wurde er an Sylvia Reimann und ihre Familie vermittelt.

Sie schreibt dazu:

” Bei Tommy, der nun fast zwei Jahre bei uns ist, war es so, dass ich mit meinem Mann, Mutter, jüngster Tochter und ältestem Sohn den Hund bei Jörg kennen gelernt und übernommen haben.

Er war unheimlich unsicher, hat sich gleich an den drei Erwachsenen orientiert.

Die 3 Kinder (Teenager bzw fast erwachsen, also keine kleinen Menschen), hat er mehr oder weniger ignoriert.

Sie waren es gewohnt, alleine mit Hund durch die Wälder und Felder zu ziehen und wir haben genau das versucht. Tommy ist aber mit ihnen nicht mitgegangen bzw hat sie dann von Anfang an schon angeknurrt, wenn sie ihm die Leine an- oder ablegen wollten.

Die Kinder haben sich dann zurück gezogen um ihm einfach erstmal seinen Raum gelassen.

Er hatte aber offenbar großes Misstrauen ihnen gegenüber.

Wir haben daran gearbeitet, die Kinder ihn füttern lassen, kleine Trainings mit uns zusammen usw. und es gab kleine Schritte vorwärts.

Nach einem Urlaub der Familie, wo er mit der “Omi” alleine war, schien es schlagartig besser zu werden.

Kein Anknurren mehr, aber die dickste Freundschaft war es eben auch nicht.

Nun hat mein Mann ernste gesundheitliche Probleme bekommen, ist seit dem Frühjahr dauernd im Krankenhaus und als wäre das nicht genug, hat meine Mutter, die auch immer ganz dicke mit Tommy war, auch noch ein gesundheitliches Problem bekommen, so dass sie die langen täglichen Spaziergänge mit ihm nicht mehr bewältigen kann.

Ich kann das alles alleine nicht mehr auffangen.

Wir waren hier ursprünglich 6 Personen, die sich intensiv um einen Hund kümmern konnten mit riesigem Grundstück auf dem Land. Der Traum für jeden Schäferhund schlechthin.

Die 3 Teenies akzeptiert der Hund nicht, 2 Erwachsene fallen gesundheitlich komplett aus.

Ich bleibe übrig und schaffe es nicht.

Und Tommy?

Er ist ein Sensibelchen und bekommt gerade nicht die Sicherheit und Zeit, die er bräuchte.

Er merkt das etwas nicht stimmt.

Das Problem, die 3 Erwachsenen sind auf einmal öfters nicht da und es sind nur die Kinder zu Hause. und er versucht irgendwie sich ihnen gegenüber zu behaupten.

Alle sind gestresst und überfordert und Jörg um Hilfe bitten.

Tommy braucht Ruhe, Sicherheit und vor allem Stabilität mit wenigen Bezugspersonen.

Was er für ein Problem mit den Kindern hat- keine Ahnung.

Unterwegs mit fremden jungen Menschen tritt er freundlich aber vorsichtig auf.

Das Problem zeigt sich wirklich nur zu Hause.

Vielleicht ist er einfach froh über sein neues Plätzchen gewesen und meint es verteidigen zu müssen??

Wer uns helfen möchte und Tommy kennen lernen möchte, kann mich gerne direkt anschreiben.

Kleine Hunde mag er gar nicht, sonst entscheidet die Sympathie.

Tommy wohnt in der Nähe von Speyer im Kreis Germersheim.

Gerne stellen wir den Kontakt zu Sylvia Reimann her.

Alles Gute!

Gleich drei Glückspilze haben am Wochenende ein neues Zuhause gefunden!

Neroo, Duna und Dora wünschen wir mit ihren neuen Familien alles Gute und viele wunderbaren Jahre zusammen.

Neroo beim ersten Spaziergang im neuen Zuhause
Dora lernt die neuen Familienmitglieder kennen
Dora hat auch schon einen neuen Freund gefunden
….und auch Duna freut sich auf die Reise in ein neues Zuhause und hat sich schon gut eingelebt

Wie wir unseren „Ben“ gefunden haben

Seit meinem 16 Lebensjahr haben mich Deutsche Schäferhunde begleitet. Jedesmal war es eine Schäferhündin aus einer Zucht.

Im Dezember 2022 mussten wir unsere „Uma“ mit 6 1/2 Jahren, wegen Niereninsuffizienz, schweren Herzens einschläfern lassen.

Der Schmerz über den Verlust von Uma, war so stark, dass ich keinen Hund mehr wollte. Das wollte ich nicht ein weiters Mal erleben.

Doch wie das so ist, wenn man Schäferhunde liebt, keimt doch irgendwann wieder der Wunsch auf, einen Hund als Familienmitglied zu sich zu nehmen.

Allerdings entschieden meine Frau und ich, diesmal einen Hund aus dem Tierheim zu nehmen.

Die Jahre zuvor weigerte ich mich einen Hund aus dem Tierheim zu nehmen, weil ich nicht sicher war was da an Arbeit auf uns zukommt.

Ich erinnerte mich, dass es in Breisach eine Schäferhundestation gibt.

Meine Frau und ich fuhren an einem Samstag Abend dort „zufällig“ vorbei und sahen, mit etwas Abstand, wie dort ein Rudel Schäferhunde gefüttert wurde.

Solch ein sozialisiertes Rudel hatten wir noch nicht gesehen und wir konnten nur staunen, wie friedlich diese Fütterung verlief!

Was auch auffiel: hier waren die Hunde nicht separiert, wie es in anderen Tierheimen oft zu sehen war, sondern hier waren alle Hunde beieinander, was nicht zuletzt zu einem sozialen Verhalten der Hunde beiträgt.

Wir entschieden uns einen Termin mit Jörg Blüthner zu vereinbaren.

Am 6. März war es dann soweit. Als wir ankamen, stürmte das ganze Rudel auf uns zu. Darunter war auch Ben. Er zeigte ganz unmissverständlich, dass er mit uns gehen will. Wir machten dann mit Ben und einer Hündin, gemeinsam mit Bärbel einen Spaziergang.

Ben war auch hier mit seiner Aufmerksamkeit ganz bei uns. Als ich dann noch eine Runde mit Ben im Auto gedreht hatte, wollte Ben gar nicht mehr aussteigen.

Somit war die Sache klar, Ben gehört zu uns!

Heute kann ich sagen: Ben ist sowas von einem lieben, anhänglichen und sozial verträglichen Schäferhund, wie es besser nicht sein könnte! Es ist für uns unfassbar, wie ein Hund, der so viel Leid erfahren hat -er wurde aus einer Tötungsstation in Rumänien gerettet- wieder so viel Vertrauen zu Menschen haben kann. Welcher Mensch könnte dies?

Was für ein wunderbarer Schäferhund wäre getötet worden, hätte er nicht nach Breisach kommen können!

Was Jörg Blüthner und Bärbel Geisler hier in Breisach mit der Schäferhundestation für den Tierschutz leisten ist aller Ehren wert!

Aber es sind ja nicht nur die Hunde denen hier geholfen wird. Nicht zu vergessen sind auch die Menschen, die hier wieder einen wundervollen Vierbeiner finden bzw. gefunden haben, der ihnen viel Lebensfreude schenken kann. Der ihnen auch helfen kann, den Verlust eines geliebten Tieres zu lindern.

Auch Ben hat uns sehr dabei geholfen, die Trauer über Umas Heimgang zu überwinden.

Hat sich darüber schon mal jemand Gedanken gemacht, was für ein großes Opfer -man könnte es auch Liebesdienst nennen- Jörg für die Schäfis täglich bringt?

Wenn es jedem, der so ein Tierschutz am Herzen liegt, möglich wäre 1.- € oder auch nur 0,50 ct jeden Monat zu spenden, wäre das doch eine wunderbare Möglichkeit aktiv zu helfen, dass Jörg mit dieser Schäferhundestation für Tier und Mensch, weiter da sein kann.

Wäre das nicht 1 € oder 0,50 ct. wert?

Lieber Jörg, liebe Bärbel, herzlichen Dank für Euren unermüdlichen Einsatz für die wunderbaren Schäferhunde, die aus den übelsten Bedingungen zu Euch kommend, in der Station aufgenommen werden und liebevoll, mit Herz und Verstand versorgt werden, bis sie, wie Ben, ein neues Zuhause finden!!!

Herzliche Grüße,

Bernhard und Ulrika mit Ben

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Rudel-Kuscheln

Was gibt es Schöneres für ein Kind als das Schäfi-Kuscheln in der Menge?

Die neue Besitzerin unserer Axi genießt ihren Aufenthalt auf der Station sichtlich und auch unsere Hunde lieben es!